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You can trust me, I am an expert
Main Stage+Wir gehen auf die Straße und hören uns um, was und wem die Menschen hier eigentlich noch vertrauen und dann wollen wir mit euch darüber diskutieren. Denn dieses Jahr bei re:think media fragen wir uns "Who can you trust?"
Wir gehen auf die Straße und hören uns um, was und wem die Menschen hier eigentlich noch vertrauen und dann wollen wir mit euch darüber diskutieren. Denn dieses Jahr bei re:think media fragen wir uns "Who can you trust?"
Wir wollen ganz konkret wissen:
- Welchen Nachrichtenmedien/Plattformen/Personen vertraut ihr?
- Was braucht es um euer Vertrauen zu gewinnen?
- Welche Inhalte sind vertrauenswürdig/glaubwürdig?
etc.Außerdem fragen wir Medienschaffende bei re:think media live vor Ort die gleichen Fragen und stellen dann die Ergebnisse am Ende gegenüber. Decken sich die Aussagen der Medienschaffenden mit jenen der Bevölkerung? Let us see...
In einer interaktiven Diskussionsrunde spricht Moderatorin Vivien Heinrich mit Gisela Reiter, Teaching & Research Associate an der FH Wien der WKW, Aleksandra Tulej, stv. Chefredakteurin der WZ und Dennis Miskic, freiem Journalist und Moderator darüber, wie man Vertrauen in Medien und deren Inhalte schafft. Sie widmen sich unter anderem den Fragen, was Medienschaffende tun können, um Glaubwürdigkeit bei der Zielgruppe zu gewinnen und was sich die Zielgruppe eigentlich erwartet in return für ihr Vertrauen?

Beyond the Hype – Kritisches Denken (auf Social Media)
Workshopraum 1+Autorin und Trainerin für Rassismuskritik Chantal Bamgbala verbindet Medienkritik mit rassismuskritischen Perspektiven.
Social Media prägt heute maßgeblich, wie öffentliche Debatten entstehen und wahrgenommen werden. Gleichzeitig verschwimmen in digitalen Diskursen zunehmend Grenzen, zwischen Meinung und Hate Speech, zwischen Kritik und Diskriminierung, zwischen Information manipulativen Narrativen. In einem praxisnahen Workshop gibt Chantal Bamgbala den Teilnehmer:innen Werkzeuge an die Hand, um digitale Inhalte reflektiert zu analysieren und verantwortungsvoll mit problematischen Online-Dynamiken umzugehen. Ein interaktiver Workshop für alle, die sich kritisch mit den Dynamiken und Einflüssen von Social Media und darüber hinaus auseinandersetzen möchten.

Wissen, was kommt
Workshopraum 2+Wissenschaft verändert unser Leben – und guter Wissenschaftsjournalismus sorgt dafür, dass wir verstehen, warum es uns betrifft und wie wir mitreden können.
Wie sieht Wissenschaftsjournalismus aus, der auch morgen noch relevant ist? In diesem Workshop entwickeln u.a. Tanja Draxler & Eva Stanzl gemeinsam mit euch neue Ideen für Formate, Themen und Zugänge – für eine junge Generation und eine veränderte Medienwelt. Mitdenken, ausprobieren, Ideen austauschen.

Invisible in Media - Vertrauen in eine Branche, die dich nicht (immer) sieht
Main Stage+Vertrauen ist die wichtigste Währung der Medienbranche - doch sie wird - wie so oft - nicht gleich verteilt.
Während manche Stimmen schnell als glaubwürdig gelten, bewegen sich andere in einem Spannungsfeld aus Unsichtbarkeit, strukturellem Misstrauen und fehlendem Zugang zu Netzwerken. Dieses Panel bringt Medienmacher*innen, Künstler*innen und Creator*innen aus marginalisierten Gruppen zusammen, die genau unter diesen Bedingungen ihren eigenen Weg gegangen sind - oft komplexer, oft widersprüchlicher, aber auch mit einer besonderen Klarheit darüber, wie diese Branche funktioniert. Von ihren Werdegängen erzählen Musikerin und Künstlerin Bamlak Werner, Aktivistin und Comedian Steffi Stanković und Journalistin und Medien-Founderin Eda Öztürk; Rechtsanwalt und Legal Content Creator Patrick Kainz rundet das Panel mit dem Blick auf die rechtlichen und strukturellen Realitäten hinter diesen Erfahrungen ab. Gemeinsam diskutieren sie über Empowerment, Sichtbarkeit und Vertrauen. Ein bewusst interaktives Panel, das das Publikum einlädt, sich wiederzuerkennen. Durch das Panel führt Moderatorin Lisa-Marie Idowu.

Wir sitzen alle im selben Boot
Loft+re:think media macht jetzt einen Podcast, denn “Wir sitzen alle im selben Boot” und heute steht das Boot live auf der Bühne für euch zum Mithören!
Ganz nach dem Sprichwort “Wir sitzen alle im selben Boot” zeigen die offenen und ehrlichen Gespräche, dass jede:r seine Struggles in der Branche
hat, Anfänge schwer und manche Umfelder nicht tragbar sind. Wir spillen ein bisschen tea, reden darüber was die Branche besser machen könnte und natürlich ist auch Platz für die schönen Seiten!Heute hisst Host Helena Guschelbauer die metaphorischen Segel und fährt gemeinsam mit Antonia Rauth, Audio-Redakteurin und Host von "Inside Austria", dem Politik-Podcast von STANDARD und SPIEGEL auf die hohe Mediensee und ihr könnt live dabei sein, wenn sie uns von ihrem Arbeitsalltag und dem Weg dorthin erzählt.
Hier geht es zum Podcast - hört und schaut doch gerne schon mal in die ersten Folgen rein.
Working on work - Jobhunting 101
Social Media Stage+Wie schafft man es in der Medienbranche Fuß zu fassen, wenn heavy feeling Buzzwords wie Stellenabbau, KI oder Konkurrenzkampf im Raum stehen?
Hilft da wirklich nur mehr Vitamin B und LinkedIn Fame oder darf man die Hoffnung noch nicht ganz aufgeben? Lena Jansa spricht gemeinsam mit Marlene Sofie Weissböck und David Schöne darüber, wie der Einstieg und Aufstieg in der österreichischen Medienbranche gelingen, welche Hürden und Chancen auf dem Weg warten und wie man einen Platz in dieser Branche findet.

Gemeinsam stärker? Europäischer Journalismus gegen Desinformation
Loft+Gen.EU ist ein, von der EU-Kommission gefördertes, Projekt mit dem Ziel junge Europäer:innen journalistisch mit faktenbasiertem Journalismus zu informieren und das als Zusammenarbeit von Redaktionen aus unterschiedlichen europäischen Ländern.
Idee eingereicht von DOSSIER
Gen.EU ist ein, von der EU-Kommission gefördertes, Projekt mit dem Ziel junge Europäer:innen journalistisch mit faktenbasiertem Journalismus zu informieren und das als Zusammenarbeit von Redaktionen aus unterschiedlichen europäischen Ländern. Sechs Redaktionen beteiligen sich an diesem Projekt. Die Herausforderungen journalistisch hochwertige Inhalte zu finanzieren und junge Menschen mit journalistischen Inhalten zu erreichen sind dieselben, auch wenn die Rahmenbedingungen verschieden sind – in Österreich, Ungarn, Polen, Rumänien, Frankreich oder Spanien.
Wir möchten wissen, wie Redaktionen in anderen Ländern arbeiten? Was können wir voneinander lernen? Und wie können wir die Zusammenarbeit über Projekte wie Gen.EU hinaus ermöglichen? Bei uns und Moderator Nikolai Atefie sind zu Gast Valentine Engel vom Investigativ-Medium Dossier, Alexandra Clapa vom rumänischen Online-Nachrichtenmedium Gen, știri, Dominika Sitnicka vom investigativen Online-Portal OKO.press in Polen und Luca Karnyák vom ungarischen Nachrichtenportal Telex in einem Gespräch über europaweite Chancen und Hürden des Journalismus und die Bedeutsamkeit der Zusammenarbeit.
EN:
Gen.EU is a project funded by the European Commission that aims to provide young Europeans with fact-based journalism through a collaborative network of newsrooms from across Europe. Six editorial teams are part of the initiative. The challenges of financing high-quality journalism and reaching young audiences are shared across Europe, even though the conditions under which journalists work vary from country to country – whether in Austria, Hungary, Poland, Romania, France, or Spain.
How do newsrooms in different countries approach these challenges? What can we learn from one another? And how can we strengthen cross-border collaboration beyond projects like Gen.EU?
Join moderator Nikolai Atefie and guests Valentine Engel from the Austrian investigative outlet Dossier, Alexandra Clapa from the Romanian online news platform Gen, știri, Dominika Sitnicka from the Polish investigative news outlet OKO.press, and Luca Karnyák from the Hungarian news portal Telex for a discussion on the opportunities and challenges facing investigativ journalism across Europe, and why international collaboration matters more than ever.

Journalismus Worldwide
Main Stage+Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Herausforderungen unterschiedlicher Länder (EN: Comparing Media Landscapes and Challenges across Countries)
Die Podiumsdiskussion beleuchtet den aktuellen Stand des Journalismus in verschiedenen Ländern und zeigt die unterschiedlichen Realitäten auf, mit denen Journalist:innen in ihrem Arbeitsalltag konfrontiert sind. Gemeinsam mit den Journalist:innen aus Bakary Ceesay aus Gambia, Peter Hanák aus der Slowakei und Milica Vojinović aus Serbien spricht Moderatorin Rosa Schmitz über unterschiedliche Medienlandschaften, Aus- und Weiterbildung von Journalist:innen, Pressefreiheit sowie die Herausforderungen im Kampf gegen Korruption und Desinformation in anderen Ländern.
Durch den Vergleich dieser Perspektiven mit der Situation in Österreich sollen sowohl gemeinsame Herausforderungen als auch länderspezifische Unterschiede sichtbar werden. Darüber hinaus diskutieren wir die Rolle des Journalismus für die Stärkung demokratischer Gesellschaften und gehen der Frage nach, wie europäische Länder unabhängige Medien und einen resilienten Journalismus weltweit unterstützen können.
EN:
The panel discussion explores the current state of journalism in different countries and highlights the diverse realities journalists face in their daily work. Together with journalists Bakary Ceesay from The Gambia, Peter Hanák from Slovakia and Milica Vojinović from Serbia Host Rosa Schmitz will discuss different media landscapes, the education and training of journalists, press freedom, and the challenges of combating corruption and misinformation in other countries.
By comparing these perspectives with the situation in Austria, the discussion aims to identify both shared challenges and country-specific differences. We will also explore the role of journalism in strengthening democratic societies and discuss how European countries can support independent media and resilient journalism around the world.

Producing a SM-Doku and what comes with it
Main Stage+Von der Recherche über die Produktion bis hin zum Selbstschutz
Gemeinsam mit STRG_F (EPIC) arbeiteten Mette Marit Olsson und Magdalena Stefely an der YouTube-Dokumentation „Pädokriminelle im Stream: So sicher fühlen sich Täter“. Dabei übernahmen sie maßgeblich die journalistische Scheinkindoperation. In einem Gespräch mit Annie Müller-Martinez berichten sie über den Entstehungsprozess der Produktion, die interdisziplinäre Teamarbeit hinter einer solchen Recherche, notwendige Sicherheits- und Schutzmaßnahmen im Umgang mit sensiblen Themen sowie die Unterschiede zwischen der Arbeit als freie Journalistin und jener in einem festen Anstellungsverhältnis.

Cozy Vibes, harte Realität: Wie Gaming Community schafft
Social Media Stage+Warum scheitern große Medienhäuser oft daran, loyale Bindungen aufzubauen, während Nischen-Kanäle florieren?
Rebecca Raschun (JustBecci) stellt sich im Interview den Fragen, warum Gaming heute als fundamentale Gemeinschaftsaktivität und Freundschaftsplattform fungiert. Sie zeigt, wie radikale Authentizität die Glaubwürdigkeit steigert und wie man einen echten „Safe Space“ für seine Community etabliert.

Trust me, I’m sustainable?
Loft+Nachhaltigkeit unter Beweis: was glaubwürdige Kommunikation ausmacht
Werbung | Dieser Programmpunkt ist im Rahmen einer entgeltlichen Partnerschaft mit der Werner & Mertz GmbH für die Marke Frosch entstanden
Greenwashing ist ein Thema, das sich oft im Mittelpunkt journalistischer Recherchen findet. Dabei spielt Kommunikation und Faktentreue eine wichtige Rolle. Ziel von Unternehmen ist es Nachhaltigkeit nicht nur für Produkte zu schaffen, sondern auch nachhaltiges Vertrauen bei den Konsument:innen aufzubauen, beides mit dem Resultat eines wirtschaftlichen Erfolgs. Dieser Mix bewegt sich häufig auf einem schmalen Grad zwischen Wahrheit und Narrativ und stellt die Kommunikationsabteilung vor Herausforderungen.
Die Marketingabteilung (wird ersetzt durch den/die Speaker:in) der Werner & Mertz GmbH mit dem Produkt Frosch gibt anhand konkreter Beispiele Einblicke hinter die Kulissen, wie ihre Unternehmenskommunikation mit Fokus auf Nachhaltigkeit funktioniert. Sie erzählen, wie der Entscheidungsprozess aussieht, was kommuniziert und was bewusst nicht Teil von Kampagnen wird. Wie Fakten in ihrer Kommunikation belegt werden und warum sie sich gegen Ankündigungskommunikation entschieden haben.
Im anschließenden Q&A wird euch die Möglichkeit geboten, Fragen aus einer journalistischen Perspektive zu stellen. Testet eure Skills als Interviewer:innen an echten Unternehmensvertreter:innen. Wie kritisch darf man fragen und wie erkennt man, ob eine Antwort wirklich etwas aussagt?


Sichtbarkeit als Vertrauensarbeit - Raus aus der Blackbox Journalismus
Workshopraum 1+Was ist eine Personal Brand und wie wird sie aufgebaut? Das zeigt euch Andrea Auer in diesem Workshop.
Journalist:innen wissen, wie viel Arbeit vor einer Veröffentlichung liegt. Für das Publikum bleibt davon oft wenig sichtbar. Genau dort setzt der Workshop an: bei der Frage, wie journalistische Prozesse auf Social Media nachvollziehbar werden können, ohne Sorgfalt, Quellenschutz und Unabhängigkeit aus dem Blick zu verlieren.
Anhand von Beispielen aus Print, Radio, Online und Social Media sprechen wir darüber, welche Einblicke sinnvoll sind, wo Grenzen liegen und welche Spielräume freie und angestellte Journalist:innen auf Plattformen wie LinkedIn, Instagram oder TikTok haben.
Die Teilnehmenden entwickeln eigene Content-Ideen aus ihrem journalistischen Alltag und gehen mit konkreten Ansätzen nach Hause, die sie direkt umsetzen können.

Vertrauen ist kein Tool – Interviewpartner:innen gewinnen & Verantwortung ernst nehmen
Workshopraum 2+Personenbezogener Journalismus lebt davon, dass Menschen bereit sind, verletzliche, intime oder konfliktgeladene Erfahrungen mit Journalist:innen zu teilen.
Viele politische und große Themen brauchen genau das, damit sie Leser:innen erreichen und diesen bewusst wird, was diese bedeuten – für jede einzelne Person. Gleichzeitig war das Vertrauen in Medien noch nie so niedrig und viele Interviewpartner:innen überlegen mehrmals, ob sie in Zeiten von Social Media und News Avoidance bereit sind ihre Geschichte zu teilen. In dem Workshop erarbeiten die Teilnehmer:innen gemeinsam mit Sandra Gloning, die großen Unterschiede in der Interviewführung zwischen mediengeübten Personen und Menschen, die Geschichten aus dem Leben teilen. Wir besprechen die Verantwortung, die dahinter steckt, wo man Interviewpartner:innen findet, machen Übungen und besprechen, wie ein aussagekräftiges Portfolio das Vertrauen stärken kann.

Verantwortung & Reality TV - geht das?!
Loft+Wer trägt die Verantwortung für das, was auf dem Bildschirm zu sehen ist?
Reality TV ist ein Publikumsmagnet. Doch neben hohen Einschaltquoten sorgen immer wieder Skandale, Grenzüberschreitungen und kontroverse Darstellungen für Diskussionen.
Wer trägt die Verantwortung für das, was auf dem Bildschirm zu sehen ist? Was sollte nicht unkommentiert ausgestrahlt werden? Wo müssen Grenzen gezogen werden? Und welche gesellschaftlichen Bilder, Normen und Werte werden durch Reality-TV vermittelt und normalisiert?
Gemeinsam mit Host Ines Hutter und ihren Gästen Sophie Imelmann, Influencerin und ehemaliger Reality-Protagonistin, Reality-Produzent Mike Vallas, Oliver Svec, Geschäftsleitung Entertainment & AI bei ProSiebenSat.1 PULS 4 und Anja Rützel, Journalistin und Autorin möchten wir diesen Fragen nachgehen. In einem offenen Gespräch diskutieren wir über Verantwortung, werfen einen Blick behind the scenes von Reality-Produktionen und sprechen darüber, welche Veränderungen die Branche in Zukunft braucht.
Macht braucht Grenzen
Main Stage+Triggerwarnung:
In den folgenden Inhalten werden Themen wie Machtmissbrauch, sexuelle Übergriffe, sexualisierte Gewalt und Grenzüberschreitungen thematisiert. Diese Inhalte können belastend oder retraumatisierend wirken. Bitte achte auf dich und überspringe die entsprechenden Inhalte, wenn du dich damit nicht wohl fühlst.Machtmissbrauch und wie man dagegen vorgehen kann - Ein Impulstalk mit anschließender Diskussion zu journalistischen Dynamiken in der Berichterstattung, rechtlicher Einordnung und Umgang mit Betroffenheit.
Kaum eine Woche vergeht ohne öffentliche Berichterstattung über #MeToo, Machtmissbrauch sowie Vorwürfe sexueller Belästigung oder Gewalt. Die damit verbundenen Debatten bewegen sich häufig in einem Spannungsfeld zwischen journalistischer Berichterstattung, öffentlicher Meinungsbildung und komplexen gesellschaftlichen Fragestellungen.
Viele Fälle zeigen, dass zentrale Fragen im Umgang mit diesen Themen weiterhin offen sind: Begriffe werden uneinheitlich verwendet, strukturelle Machtverhältnisse bleiben oft unsichtbar und Betroffenenperspektiven finden nicht immer ausreichend Berücksichtigung.
Ein Impulstalk von Columna V verbindet einleitend Perspektiven aus Journalismus, Gewaltschutz und Antidiskriminierungsarbeit. Er beleuchtet aktuelle Herausforderungen im Umgang mit Machtmissbrauch und Gewalt, ordnet gesellschaftliche Dynamiken ein und vermittelt Handlungsmöglichkeiten für Betroffene, Organisationen und Medienschaffende. Mit Moderatorin Priska Wörl sprechen im Anschluss in einem weiterführenden Gespräch dazu Anđela Alexa von Columna V, ORF-Unternehmenskultur Leiterin Christine Lackner, klinischer Gesundheitspsychologe Daniel Sanin und Standard-Journalistin Helene Dallinger über eigene Erfahrungen und einen zukünftigen Umgang mit dem Thema.

Wie erreiche ich meine User? Ich bin ein Medium und ich will gehört werden!
Loft+Junge Menschen sind nicht das Problem. Nachrichtenprodukte sind es oft schon. In unserer Keynote zeigen wir, wie Redaktionen mit Audience Research Workshops lernen können, besser zuzuhören und relevanter zu werden.
In der Studie "Knapp daneben ist auch vorbei" vom Kontext Club wurde festgestellt: Medienschaffende sprechen zwar über Zielgruppen, arbeiten aber häufig nicht wirklich mit ihnen. Deswegen haben wir ein Format entwickelt, das Medienschaffende unkompliziert mit jungen Mediennutzer:innen ins Gespräch bringt und ihnen hilft, daraus fundierte Ideen für Produkte, Formate und redaktionelle Entscheidungen abzuleiten. In dieser Keynote von Katharina Hahn, Team Lead vom Kontext Club der Wiener Zeitung geht es um unsere Learnings und Herausforderungen bei der Entwicklung und Umsetzung des Formats. Wir zeigen, wie Forschung im Medienalltag nutzbar wird und was Journalismus gewinnt, wenn er besser zuhört.


Wie man Undercover arbeitet - ein Workshop
Workshopraum 1+Pornoindustrie, Fake-Dating, Glücksspielbranche: Der Investigativjournalist Nikolai Atefie recherchiert öfters undercover
und konnte dadurch wichtige Geschichten enthüllen, die sonst im Verborgenen geblieben wären. In diesem Workshop gibt er Einblicke in spannenden internationalen Undercover-Recherchen, gibt seine besten Tipps und Tricks weiter und erzählt von Fehlern die euch hoffentlich erspart bleiben.

Journalismus auf der Bühne
Loft+Das Kollektiv Institut für Medien, Politik und Theater arbeitet an der Schnittstelle von Journalismus und Theater.
Für ihr aktuelles Projekt MIETMARKT recherchiert das Team über ein Jahr lang intensiv zum Wiener Wohnungsmarkt: Geführt werden Hintergrundgespräche mit Politik, Expert:innen und Immobilienmakler:innen ebenso wie mit Wohnungssuchenden und Menschen, die Diskriminierung erfahren. Die Recherche ist Ausgangspunkt für die künstlerische Entwicklung des Theaterstücks.
In diesem Interview geben euch die Kollektivmitglieder Anna Wielander (Journalistin), Jennifer Gisela Weiss (Regisseurin, Autorin) und Celeste-Sarah Ilkanaev (Journalistin) in ihrem Gespräch mit Moderatorin Chiara Swaton Einblick in ihren Arbeitsprozess sowie in die bisherigen Rechercheerkenntnisse zum aktuellen Wiener Mietmarkt und diskutieren das Vermischen von Dokumentarischem und Fiktion.

Zuhören. Mitreden. Dazugehören.
Loft+Wie Community und Journalismus Vertrauen und Zugehörigkeit entstehen lassen
Was bedeutet Community? Geht es um Zusammenhalt, gemeinsame Interessen oder ein Gefühl der Verbundenheit? Wie Communitys aus journalistischer Perspektive aussehen können, warum sie für Medien immer wichtiger werden und wie ein Miteinander entsteht, darüber diskutiert Moderatorin Emilija Ilić mit ihren Gästen Katja Ilnizki und Eva Krallinger-Gruber vom lokaljournalistischen Podcast "Salzburg - Was geht?", Content Creatorin Lisa-Marie Idowu, Journalistin Rubi Rubinder Chauhan und Lara Gonschorowski, Chefredakteurin von Sheconomy.
Oft beginnt eine Community mit etwas ganz Einfachem: dem Gefühl, gehört und gesehen zu werden. Damit daraus jedoch eine nachhaltige Gemeinschaft entsteht, braucht es echten Dialog und vor allem Vertrauen.

Who am I and how can I trust me?
Workshopraum 2+Authentizität ist ansteckend!
Um in einer dynamischen Arbeitswelt sicher zu navigieren, müssen wir zunächst sicher im eigenen Wert sein. Die beiden Journalistinnen, Nadja Riahi und Miriam Winter, zeigen euch wie man sich selbst und seine Stärken kennenlernt, man Selbstvertrauen gewinnen kann und warum das auch im Beruf essentiell ist. Wer in sich selbst vertraut, schafft eine Basis, auf die auch andere bauen können.

How to Content Create - Journalismus auf Social Media
Main Stage+Wie macht man politische Inhalte, die junge Menschen wirklich ansprechen, anschauen und verstehen?
In dieser Keynote gibt Fabian Grischkat praktische Einblicke in seinen Arbeitsalltag zwischen politischer Aufklärung, Storytelling und Social Media Strategie. Dabei geht es nicht nur um Reichweite, sondern vor allem um die Frage: Wie übersetzt man komplexe journalistische Themen in Content, der auf TikTok und Instagram funktioniert und wie viel Meinung darf sich ein:e Journalist:in heute "herausnehmen"? Ein Talk für die nächste Generation von Medienmacher:innen: praxisnah, ehrlich und nah an der Realität des digitalen Journalismus. Inklusive Q&A also nehmt gerne eure Fragen mit!

Main Character Energy: Moderieren mit Präsenz und Persönlichkeit
Workshopraum 1+Gute Moderation ist mehr als ein Mikrofon in der Hand und die richtigen Fragen auf einem Zettel.
Sie lebt von Persönlichkeit, Präsenz und der Fähigkeit, Menschen für sich zu gewinnen. In 90 Minuten lernst du, wie du deinen eigenen Moderationsstil entwickeln kannst und dabei souverän durch Gespräche, Veranstaltungen, Panels & Co. führst.
Gemeinsam mit Katharina Obermayer beantwortet ihr Fragen wie: Wie hält man die Aufmerksamkeit des Publikums? Wie geht man mit Nervosität um? Wie bringt man genau das rüber, was man sich zurechtgelegt hast? Wir arbeiten an Stimme, Körpersprache und Auftreten genauso wie an Moderationstechnik, Dramaturgie und Publikumsbindung. Du lernst, deine eigene Persönlichkeit und deine Stärken bewusst einzusetzen und genau dadurch glaubwürdig und präsent zu wirken.
Main Character Energy eben.


Warum Illustration seriös ist
Loft+Über Illustration im journalistischen Kontext.
Illustrationen sind lustig, Illustrationen sind süß - oder eben nicht. Wenn ernste Themen illustrativ dargestellt werden, was macht das mit uns? Und welchen Stellenwert haben Illustrationen und Collagen in Zeiten, in denen KI-generierte Inhalte Bilddatenbanken überschwemmen? In ihrer Keynote zeigt Katharina Wieser, warum starke visuelle Erzählungen aus hochwertigem Journalismus nicht wegzudenken sind.

Hit me baby one more time
Main Stage+Die Kunst den nächsten Format-Hit zu entwickeln
Die Evergreens der journalistischen Formate sind selten Zufall. Sie entstehen aus guten Ideen, klugen Entscheidungen – und oft auch aus gescheiterten Versuchen. Aber wie funktionert so ein Formatentwicklungsprozess in der Realität. Wie entwickelt man Formate, die journalistisch relevant sind, einem gewissen Qualitätsanspruch genügen und gleichzeitig das gewünschte Publikum finden? Wann denkt man Plattformen mit, wie testet man Konzepte und woran misst man Erfolg?
Moderatorin Barbara Zechner spricht mit den Formatentwickler:innen Simone Grössing, Content-Entwicklerin und Product Lead beim ORF, David Schöne, Lead Partnermanagement und Lead Talententwicklung bei funk und Michael Schmid, Formatentwickler und User-Researcher bei FAIN über ihre Arbeitsprozesse und zeigt euch anhand echter Cases, wie Ideen entstehen, weiterentwickelt oder wieder verworfen werden. Offen, praxisnah und mit vielen Einblicken in den kreativen Prozess hinter den Formaten, die wir täglich sehen, hören und teilen.

Trust by Experience - Journalism in Times of Desinformation
Loft+Trust in journalism is under pressure. How do we gain it again and can gamification be a useful tool for this mission?
Vertrauen in den Journalismus steht zunehmend unter Druck. Desinformationskampagnen, manipulierte Narrative und eine wachsende Nachrichtenmüdigkeit erschweren es vielen Menschen, Fakten von Fiktion zu unterscheiden. Doch was, wenn Vertrauen nicht allein durch Erklärungen entsteht, sondern vor allem durch Erlebnisse?
Dieses Panel beleuchtet, wie interaktive und erlebnisorientierte Ansätze Menschen dabei unterstützen können, Journalismus besser zu verstehen, Manipulationsversuche zu erkennen und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Desinformation zu stärken. Von Gamification und Medienkompetenz über innovative Nachrichtenformate bis hin zu strategischen Maßnahmen gegen Informationsmanipulation diskutieren die Panelgäste, wie Journalismus Vertrauen schaffen kann – indem er sein Publikum aktiv einbindet, statt es nur zu informieren.
Dennis Pregesbauer, Team Lead des Media Innovation Lab der Wiener Zeitung, gibt gemeinsam mit seinen Gästen Einblicke in unterschiedliche Ansätze und Best Practices. Mit dabei sind Petra Stolba vom Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Wien, Markus Schwinghammer und Vivian Lösch, die Gründer von Disinfo Consulting, sowie Jack Brewster, Journalist und Gründer/CEO von newsreel.co.
EN:
Disinformation campaigns, manipulated narratives, and growing news fatigue are making it increasingly difficult for audiences to distinguish fact from fiction. But what if trust is not built through explanation alone, but also through experience?
This panel explores how interactive and experiential approaches can help people better understand journalism, recognize manipulation, and strengthen their resilience against disinformation. From gamification and media literacy to innovative news products and strategic responses to information manipulation, the discussion examines how journalism can create trust by actively involving audiences rather than simply informing them.
Dennis Pregesbauer, Media Innovation Lab Team Lead at Wiener Zeitung will give you insight in different approaches with his panel guests Petra Stolba from the Liaison Office of the European Parliament in Vienna, Markus Schwinghammer und Vivian Lösch, den Gründern von Disinfo Consulting und Jack Brewster, Journalist as well as Founder and CEO of newsreel.co.

Wer spricht hier eigentlich?
Social Media Stage+Journalist:innen zwischen Privatprofil und Medienauftritt
Angestellte Journalist:innen sind heute nicht mehr nur über ihre Beiträge sichtbar, sondern oft auch über ihre persönlichen Social-Media-Kanäle. Dort teilen sie berufliche Einblicke, kommentieren ihre Arbeit, zeigen private Momente oder bauen eine eigene Community auf. Doch wo verläuft die Grenze zwischen Privatperson und journalistischer Rolle? Wann stärkt persönliche Sichtbarkeit das Vertrauen in Medien und wann kann sie die Wahrnehmung journalistischer Unabhängigkeit beeinflussen? Anhand unterschiedlicher Social-Media-Strategien und begleitet von Moderatorin Nina Mohimi, diskutiert das Panel Chancen, Risiken und Erwartungen an angestellte Journalist:innen im digitalen Raum.

Wer finanziert unsere Demokratie?
Loft+Wie hängen Werbemarkt und Zukunft des Journalismus zusammen
Journalismus ist weit mehr als Information. Er schafft Orientierung, ermöglicht Meinungsbildung und kontrolliert Macht. Deshalb werden unabhängige Medien oft als vierte Säule der Demokratie bezeichnet.
Doch diese Säule gerät zunehmend unter Druck – nicht, weil das Interesse an Informationen sinkt, sondern weil sich die wirtschaftlichen Grundlagen des Journalismus grundlegend verändern.
Eugen Schmidt vom Verein Agenda2050 zeigt anhand aktueller Zahlen und Entwicklungen, wie sich der österreichische und europäische Werbemarkt in den vergangenen Jahren verändert hat. Im Mittelpunkt stehen die wachsende Marktmacht globaler Plattformen wie Google und Meta, die Verschiebung von Werbebudgets und die daraus entstehenden Herausforderungen für die Finanzierung unabhängiger Medien.
Dabei wird deutlich: Die Zukunft des Journalismus entscheidet sich längst nicht mehr nur in Redaktionen, sondern auch auf den Werbemärkten und digitalen Plattformen. Welche Rolle können Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft dabei spielen, faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen? Welche Chancen bieten neue Technologien, europäische Initiativen und ein stärkeres Bewusstsein für den Wert unabhängiger Medien?